Sparifankerl

Ein höllisches Lustspiel von Gerhard Loew und Michael Winter

Zur Zeit der Romantik.

Amadeus Britschenbichler hat seine beste Zeit schon hinter sich. Als "armer Poet" schreibt er gerade an einem Kasperltheater für das Waisenhaus - um seine "Melancholie zu besiegen".

Enttäuscht von der Welt und den Frauen hat er die hässliche Ursch als Haushälterin eingestellt, weil sie auf ihn so unerotisch wirkt ... "wia a Aborthäusl". Zu seiner Aufmunterung hält er sich den Volksschauspieler Kunstwadl, der ihn jedoch mit abgestandenen Witzen und durchsichtiger Lobhudelei noch mehr in die Depression stürzt … "a nausg'schmissens Geld".

Diese fragwürdige Idylle wird jäh zerstört, als zwei von Britschenbichler's verqueren Kasperlfiguren, der Teufel und dessen Grossmutter, plötzlich lebensgross und leibhaftig in die Wirklichkeit treten. Unglaubliche Dinge geschehen. Auch bei der Ursch und dem Kunstwadl geht eine seltsame Verwandlung vor sich ...


Wir haben das Unvorstellbare: Das erste gefaltete Bühnenbild, das sich vor Ihren Augen aufrichtet ... zu den Klängen von Richard Strauss!

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