Schnaps und Schwulitäten

Nach der Komödie "Zirkus Zirkus" von Georg Maier

Paula und ihre Magd Aphra leben zusammen mit einem Schmied in einem einsamen Weiler nahe der böhmischen Grenze. Die beiden halbseidenen Weibspersonen brennen Schnaps, den sie - kräftig mit Wasser verdünnt - an die umliegenden Bauern verkaufen.

Eines Tages tauchen zwei fahrende Zirkusleute in der Schmiede auf - Achsenbruch. Sie bitten den Schmied, ihren Wagen wieder herzurichten. Der sagt zu und erlaubt den beiden, solange in der Scheune zu übernachten.

Othello und Buale treffen in der Brennerei auf die ständig betrunkene Aphra. Sie überredet die beiden "mitzuschnapseln". Auch Paula, hocherfreut über die unerwartete Kundschaft, animiert sie zum Trinken und bietet noch weitere "Vergnügungen" an. Doch als es ans Bezahlen geht, müssen die beiden zugeben, dass sie keinen Heller haben. Der Schmied wird gerufen. Er regelt die Angelegenheit mit "roher Gewalt" und zwingt Buale und Othello zu Schmugglerdiensten, um die Schulden abzuarbeiten.

Der Grenzpolizist Niedertrachtinger, der den Schmied schon lange als Schmuggler in Verdacht hat, sieht seine grosse Chance. Er "presst" die beiden Zirkusleute, mit ihm gemeinsame Sache zu machen.

"Und scho san ma mittendrin in de grössten  Schwulitäten!"

Dazu sollten Sie "Bärwurz" trinken!