Die Lawine

Komödie von Gerhard Loew

Ein bayrisches Dorf wird durch eine Lawine von der Aussenwelt abgeschnitten. Der Grenzpolizist Mooshammer und sein Freund Xandl setzen das Notstromaggregat in Gang und kehren in die warme Stube zurück. Da läutet das Telefon.

Der rechts-orientierte Weidacher meldet Mooshammer, der langgeplante politische Umsturz sei endlich geglückt, seine Parteifreunde hätten im Landkreis die Macht übernommen. Mehr würde er ihm in genau fünf Minuten übers Fernsehen mitteilen.

Als Mooshammer das Fernsehgerät einschaltet, erscheint Weidacher in einer Operetten-Uniform und erzählt, die Nazis hätten bei ihrem Rückzug einen Goldschatz im Dorf versteckt, der jetzt rechtmässig ihnen zustehen würde. "Das rote Schwein" Xandl wisse über den Verbleib durch seinen Vater Bescheid. Er melde sich wieder ...

Xandl versichert Mooshammer glaubwürdig, er wisse nichts über das Gold.

Beim nächsten "Fernsehtermin" erhält Mooshammer den Auftrag, die nötigen Informationen von Xandl herauszufoltern, unter Androhung der standrechtlichen Erschiessung. Die Freunde wissen keinen anderen Ausweg und gehen zum Schein darauf ein.

Als aber Weidacher meldet, ein Hubschrauber sei unterwegs, um das Gold abzuholen, wird es für die beiden eng ...

Wir haben den ersten Retorten-Schauspieler ... via Bildschirm, minutiös in die Bühnenhandlung eingebunden!